Die Verwendung dieser Gefäße kann im weitesten Sinne dem Küchenbereich zugeordnet werden.→
Aus solchen Ofen-Becher-Kacheln waren auf der Burg mindestens zwei Kuppelöfen in den zwei Fachwerkhäusern an der NW-Seite mit Lehm aufgebaut.
Die passende Kanne zum Wein.
Reste des Trinkservieces, das vermutlich in den Töpfereien von Aulendiebach bei Büdingen hergestellt wurde. Das Schankgefäß, mit trichterförmiger Mündung, hat einen auffällig schlanken, abgesetzten Standfuß. Er verleiht dem Gefäß eine sanduhrförmige Grundform, die sich durch die Teil-Engobierung noch verstärkt. Die Zweifarbigkeit entstand dadurch, dass das Gefäß aus hell brennendem, Dieburger Ton mit seiner Mündung in eine stark eisenhaltige Engobe getaucht wurde.
Diese „getauchte Ware“ ist typisch für die in den Odenwald importierte Dieburger Ware Mitte des 13. Jahrhunderts.


