Der Bewuchs erreichte bereits die Turmstumpfoberkante und wies uns auf die dringendst notwendige Pflegemaßnahme hin.

Eine 25 cm dicke Humusschicht mit vielen neuzeitlichen Einfüllungen, Glasscherben, Bonbonpapier, Eispapier, Plastikflaschen, Weinflaschen, Holzkohle musste händisch entfernt werden, um wieder den originalen Fußboden aus verschiedenfarbigen Sandsteinplatten zum Vorschein kommen zu lassen.

Das waren 0,994 m ³ Humusboden, der in den Wald geschafft wurde.

Da die Restaurierung des Turmes 1977 auf Anordnung der Denkmalschutzbehörde von einer Frankfurter Fachfirma ohne Protokoll durchgeführt wurde und auch kein Grabungsbericht von unserer Seite existiert, wissen wir nicht, wer den Fußboden eingebracht hat. Georg Dascher meint, dass die Maurerfirma aus Frankfurt 1977 keine verschiedenfarbigen Sandsteinplatten zusätzlich verlegt hat.

Somit handelt es sich um den originalen Fußboden des Verlieses aus der Erbauungszeit des Turmes um 1200.

Die sichtbare schwarze Verfärbung stammt von einer neuzeitlichen Feuerstelle.