Oberirdisch war sie nicht mehr zu sehen, die nördliche Ringmauer, abgetragen und in den Häusern rund um den Schnellerts verbaut, in Zweitverwendung. Sie steckte nur noch ohne Mörtel, locker unter der Grasnarbe und ist nun bis in 2 m Tiefe neu verfugt, stabilisiert, renoviert und damit für Besucher der Ruine Schnellerts wieder sichtbar gemacht und nachhaltig vervollständigt worden.

!0 Sack Trasszement, 2 m ³ Sand und 300 l Wasser sind verbaut worden. Mit vereinten Kräften haben wir an 7 Samstagen die Ringmaueraußen- und Ringmauerinnenschale wieder aufgesetzt und den Mauerkern rustikal, buckelartig im vorgeschriebenen ruinenartigen Stil verfüllt, so dass kein Wasser eindringen aber ablaufen kann. Dieses Mauerstück hält bestimmt  länger als 800 Jahre.

Nun stehen noch weitere Pflegemaßnahmen an:

Wanderhütte säubern, von Spinnweben befreien und streichen

Moos vom Dach der Hütte entfernen

Aushubgräben wieder verfüllen

Efeu auf und an der Ringmauer ausreißen

Baumstumpf, der auf der Mauerecke saß, beseitigen

Platz der Karl Hofferberth-Eiche pflegen