Inhaltsverzeichnis
Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten 1984
Thomas Steinmetz, Schnellertsbericht 1984, S. 5-7.
Ziel der Kampagne 1984 war wie üblich zunächst die Konservierung eines größeren ...
Die ehemalige Burg in Kirchbrombach
Thomas Steinmetz, Schnellertsbericht 1984, S. 8-9.
Bereits im Schnellerts-Bericht 79 wurde von W. Becher und im SB 80 ...
Geometrische Charte von dem herrschaftlichen Forste Kirchbrombach Das Schnellert
Georg Dascher, H.D. Blumenschein, Schnellertsbericht 1984, S. 10-11.
Die hier vorgestellte Flurkarte 1) wurde im Jahre 1805 von ...
Der Böllsteiner Selbstmord von 1540
Hans Ulrich Colmar, Schnellertsbericht 1984, S. 12-19.
Im Staatsarchiv Wertheim ist eine Akte erhalten 1), die in rechts- ...
Erhebung der Türkensteuer in der Zent Kirchbrombach im Jahre 1542
H. W. Debor, Rudolf Kunz, Schnellertsbericht 1984, S. 20-25.
Eine besondere Türkensteuer wurde erstmals dem Kaiser Maximilian I. ...
Erneuerung der Dorfordnung zu Fränkisch-Crumbach 1684
Rudolf Kunz, Schnellertsbericht 1984, S. 26-33.
Jedes Dorf hatte eine besondere, auf seine Eigentümlichkeiten zugeschnittene Dorfordnung. Seit Ausgang ...
Der Wiederaufbau der Mühle „in der Stierbach“ nach dem 30jährigen Krieg
Hans Ulrich Colmar, Schnellertsbericht 1984, S. 34-37.
Vorgeschichte
Aus dem Kopiar gansischer Lehensbriefe der Grafen von Wertheim von 1564 ...
Herausgeber: Forschungsgemeinschaft Schnellerts e.V.
Gestaltung: Wolfgang und Ilse Krüger
Zeichnungen der Fundstücke: Alfred Lehmann
Für den Inhalt der Beiträge zeichnen die Verfasser verantwortlich.
Vorwort
Zehn Jahre sind es nun her, seit im Jahre 1975 unter Leitung von Georg Dascher aus Ober-Kainsbach die ersten Sicherungsarbeiten in der Schnellertsruine eingeleitet wurden. In diesen zehn Jahren hat sich das Bild der 350 m hohen Anhöhe gewaltig gewandelt. In geduldiger‚von archäologischem Sachwissen getragener Arbeit haben die zahlreichen Helfer der 1976 gegründeten Forschungsgemeinschaft Schnellerts die Grundmauern einer verschütteten Ruine wieder freigelegt und konserviert. Die zahlreichen Funde, die dabei gemacht wurden, haben einiges aus der dunklen Geschichte dieser ehemaligen Stauferburg erhellt. So kann man mit großer Sicherheit heute sagen‚ daß die Schnellertsburg zwischen 1200 und 1400 Wohnsitz von Menschen gewesen ist, die sich dort ihren Lebensunterhalt verdienen mußten.
Die Forschungsgemeinschaft Schnellerts e.V. (FGS) hat in den 9 Jahren ihres Bestehens nicht nur in der Schnellertsruine Sicherungsarbeiten durchgeführt. Gemäß ihrer Satzung hat sie sich auch mit der Geschichte des oberen Gersprenztales und angrenzender Ortschaften beschäftigt.
In neun „Schnellertsberichten“, in denen namhafte Historiker und Heimatforscher zu Wort kamen, hat sie einen bedeutenden Beitrag geleistet zur Wiederauffrischung und Erhaltung historischen Bewußtseins bei den Menschen dieser Gegend. Aber auch andere Veröffentlichungen von Mitgliedern der FGS haben große Verbreitung gefunden und sind eine gesuchte Lektüre geworden.
Seit August 1977 führt die Forschungsgemeinschaft Schnellerts jedes Jahr in der Schnellertsruine die Gegenstände vergangener Generationen vor und zeigt die Arbeit von in Vergessenheit geratenen beruflichen Tätigkeiten, von denen vor allem jüngere Menschen nur etwas aus Büchern wissen. Die FGS leistet damit auch einen geschätzten Beitrag zur Heimat und Volkskunde.
Die Forschungsgemeinschaft Schnellerts legt hiermit ihren 9.Bericht vor und dankt gleichzeitig allen Freunden‚ Vereinen und Behörden‚ besonders aber der Gemeinde Brensbach, die ihre Bemühungen nachhaltig unterstützt haben.
Die Arbeit wird auf jedem Gebiet fortgesetzt und im Jahre 1986 wird die Forschungsgemeinschaft Schnellerts ihr 10-jähriges Bestehen festlich begehen.
Comments by Georg Wagner