Besuchen Sie am 3. Sept. die Brensbacher Kerb und am 10. Dez. das romantische, gemütliche und heimelige „Brensbacher Weihnachtsdorf“ rund um die Kirche und von 15 -17 Uhr das Schnellerts-Museum im oberen Stockwerk des evang. Gemeindehauses oder auch das beheizte Kirchen-Cafe`mit einer herrlichen Auswahl an selbst gebackenen Torten.
Sehen Sie sich die erstaunliche Vielzahl von hochmittelalterlichen Fundstücken aus den aktiven Grabungsjahren von 1976 – 1991 an, die noch 700 Jahre nach der Zerstörung der Burg von der Forschungsgemeinschaft Schnellerts e.V. entdeckt, herausgesiebt, gesäubert und restauriert wurden.
Ein Foto-Rückblick auf 40 Jahre Schnellertsverein und die Originalfunde aus der 15 jährigen archäologischen Arbeit auf dem Schnellerts können besichtigt werden.
Fotoalben und Gästebuch ab 1976 liegen zum Durchblättern aus und dokumentieren die Vergangenheit.
Das Schnellerts-Museum im neuen Look, gesäubert, sortiert, beschriftet.
Die Fundstücke aus Eisen, Ton und Glas fristeten ein staubiges und unbeachtetes Dasein.
Dabei zeigen und erzählen gerade die gefundenen Eisenteile vom täglichen Leben vor 800 Jahren auf dem Schnellerts: 2 Truhenschlösser, Ziernägel und Beschläge von den verbrannten Truhen, Buchbeschläge, Pinzette, 2 Tüllen, 2 Beile, Hammer, Bolzen, Griffel, Hechelzinken, Messer und diverse handgeschmiedete Nägel.
Das bedeutet, dass die Burg ohne Vorwarnung ganz unerwartet zerstört wurde, denn sonst hätte man die wenigen kostbaren Habseligkeiten in den Truhen mitgenommen, auch die handgeschriebenen Bücher.
Truhen waren die damaligen Umzugskisten. Schränke gab es noch nicht.
Schauen Sie einfach mal wieder vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihr Interesse.





Comments by Barbara Dittmann
Die Burg auf dem Schnellerts — ein unlösbares geschichtliches Rätsel?
"Zwischen den beiden Artikeln oder Beiträgen liegen 10..."