Der Schnellertsgeist als Kriegs – und Friedensherold nach amtlichen Berichten und eidlichen Zeugenaussagen aus  „Ährenlese aus der Vorzeit“, Theodor von Haupt, 1816:

„An diesen Ruinen der Vorzeit steht eine einstöckige, von Lehm neugebackene Baracke für einen armen Teufel, der auf die Frevler Acht hat, sonst aber Besen bindet oder Wannen und Körbe flechtet. (S.288)

Der Korbflechter auf dem Schnellerts durfte oder wagte eben so wenig die Fabel bekannt zu machen, als der Bauer Hübner zu Brensbach, weil der Schnellertsherr bei ihm wohnte, und er also gleichfalls Mißhandlungen ausgesetzt sein würde, wenn er plauderte (S.292)“

Deshalb konnten von den beiden hier genannten Zeugen keine Protokolle  auf dem Reichenberg aufgenommen werden.( siehe Sagen und Mythenhttps://www.schnellerts.de/index.php/die-burg-auf-dem-schnellerts/sagen-und-mythen/ )

Aber von der Hütte oder Baracke an der Ruine, von der 1816 die Rede ist, könnte der bisher unerklärliche, zweiarmige Mauerrest im Außenbereich an der Nordostecke stammen.

Somit ist das Rätsel um den Anbau im Außenbereich gelöst. Kein Saupferch, kein Eiskeller, sondern eine Lehmhütte um 1800 von einem Korbflechter und Besenbinder.

Theodor von Haupt wurde 1782 als Sohn eines kurmainzischen Hofkammerrats (+1822) geboren. Nach der ersten Schulbidung auf dem protestantischen Gymnasium zu Grünstadt begann er an der Universität von Aschaffenburg das Studium der Jurisprudenz. 1802 wurde er Amtspraktikant in Aschaffenburg und 1805 gräflicher Amtsadvokat in Michelstadt und später in Erbach.