Wieder kam ein Fundamentvorsprung mit noch erhaltenen Mörtelresten in 1,90 m Tiefe, vom Niveau des Burginnenraumes gemessen, zum Vorschein.

Genau wie auf der Innenseite der Ringmauer stießen wir beim Freilegen der Außenmauer auf  20 cm vorspringende mit Mörtel befestigte Steine.

Also haben die Erbauer der Burg ca. vor 800 Jahren in Frohnarbeit ein insgesamt um 55 cm ( 35 cm innen, 20 cm außen ) breiteres Fundament angelegt, auf dem dann die 1,80 m dicke, zweischalige Ringmauer, Außenschale und Innenschale, mit großen vor Ort gebrochenen Steinen aufgesetzt wurde.

Wie tief oder wie hoch dieser 2,35 m breite Ringmauersockel auf der Außenseite angelegt wurde, muss noch geklärt werden.

Bei früheren Grabungen in den 80- und 90-ziger Jahren wurde an der Ostseite, beim Turm und südöstlichen Ringmauerecke ebenfalls ein Fundamentvorsprung, stellenweise abgetreppt, gefasst. ( Christof Krauskopf, …davon nur noch wenige rutera zu sehen seyn sollen… S.124, Tafel 6 u.7 )

Schon damals kam der Gedanke auf, dass es sich um die Fundamentreste einer älteren Ringmauer handeln könnte.