Kurz vor dem hälftigen Verfüllen des Arbeitsraumes an der Nordmauer in diesem Sommer kamen in 1,70 m Tiefe 3 unauffällige Tonscherben zum Vorschein. Erst beim späteren Waschen der Scherben quollen  die 700 Jahre alten, angetrockneten Breireste  zu einem weißlichen, glitschigen Schleim auf und schrumpften beim späteren Trocknen wieder zu weißen Flecken zusammen.

Es sind die Speisereste der letzten Mahlzeit, der letzte Brei auf dem Schnellerts, vom Tag der Zerstörung der Burg um 1300 oder im frühen 14. Jahrhundert.

Doch leider sagt uns das auch noch immer nicht, wer die Burg ca. 100 Jahre bewohnt und wer die Anlage zerstört hat.