Mit Elan und Engagement gehen wir  von der FGS gemeinsam im Jahr 2015 wieder an die Arbeit:  Mai 2015

Efeubeseitigung rund um die Ruine abgeschlossen,

Moosentfernung auf dem Dach der großen Wanderhütte erledigt.

Müll von einer großen unbekannten Himmelfahrtsparty beseitigt.

Die 2012 begonnene und seit 2 Jahren ruhende Mauerrestaurierung an der Nordseite wieder in Angriff genommen, abgedeckten Mauerkern geöffnet, die vermulschten Strohballen entfernt und die CIMG1025Mauerinnenseite auf 1,20 m Tiefe wieder freigelegt zum späteren Verfugen. Zum Schluss alles  sorgfältig witterungsbedingt abgedeckt und abgesperrt.CIMG1026CIMG1027CIMG1044Samstags geht es weiter.

CIMG1108

Zum Glück hat es nicht geregnet und die Plane schützt die freigelegte Mauer .

CIMG1109CIMG1102CIMG1105CIMG1103Ungewöhnlichen Fundamentvorsprung  an der inneren nördlichen Ringmauer in 1,50 m Tiefe mit Mörtelabdeckung  und Mauerversturz in 1,70 m Tiefe entdeckt. Der Arbeitsraum wird auf Grund der Tiefe zum Verfugen zu schmal und muss verbreitert werden.

Es kamen  Brandlehm, Holzkohle, Knochen, Pfannenbruchstücke und Scherben in geringer Zahl zum Vorschein und keinerlei Metall. Hier muss schon vorher jemand gegraben haben.

Juni 2015

Wurfstein vom Schnellerts

Wurfstein aus Sandstein, gepickt, gefunden 13.06.2015

Die Verbreiterung des Arbeitsraumes nahm 2 Samstage in Anspruch und zum Schluss, als wir den großen, verkanteten Stein, der in keinerlei Verbund lag, mühselig herausgeholt hatten, kam eine Schleuderkugel aus Sandstein unterhalb des Mauerversturzes und des Fundamentvorsprungs in 1,75 m Tiefe zu Tage. Der große Stein bedeckte  eine schwarze Brandstelle und Brandlehm, so frisch, wie von gestern. So tief hat hier vorher noch niemand gegraben. Dr. Eduard Anthes muss 1886 auf den Fundamentvorsprung gestoßen sein und nicht weiter gegraben haben. Damit erklärt sich sein in Teilen unrichtiger Ringmauerverlauf.

Restaurierungsarbeiten auf dem Schnellerts

Großer Mauerversturz wird mit Kelle freigelegt

Mauerversturz

Brandspuren und Brandlehm unter dem Mauerversturz in 1,75 m Tiefe.